14.06.:
Heute wechselten wir den Campingplatz und fuhren um 9:30 Uhr in Richtung Oristano an der Westküste. Wir fuhren durch das Innere der Insel, während die Sonne auf uns herunterbrannte
und erreichten dann bei San Leonardo ein schattiges Plätzchen, welches geradezu zu einer Pause einlud.
Gegen 14:30 Uhr errichten wir bei Oristano den Campingplatz Spinnaker. Ein bewaldeter Campingplatz mit eigenem Strand, Liegestühlen und Sonnenschirmen und das ohne Zusatzkosten.
Gezahlt wir hier bargeldlos mit eine Chip, was den Einkauf und das Essen einfach macht, aber die Endrechnung teuer. Der Stand ist weiß und breit. Die Wellen sind heftiger und die Wassertemperatur angenehm. Also hinein in die Fluten und die Sonne im Liegestuhl genießen.
15.06.:
Die heutige Tour führt an die Costa Verde zu den grossen Dünen über sehr verkehrsarme Straßen, an den Strand von Bruggeru und zurück über Iglesias zum Campingplatz.
Nach der Abfahrt ging es bei Marceddi über eine einspurige Brücke, die wegen des Feiertages zu einem Nadelöhr wurde.
Bei Arbus entlang der Costa Verde erstrecken sich die Dune di Piscinas d'Ingurtosu: Goldgelb leuchtende Sandberge, die bis ins Unendliche zu reichen scheinen.
Verstreute Wacholderbüsche krallen sich mit ihren Wurzeln in die Sandberge. Nur sie haben den langsam wandernden Dünen etwas entgegenzusetzen, denn der vor allem im Winter treibt der hier kräftig wehende Mistralwind die Sandkolosse langsam aber sicher in Richtung Land. Im Windschatten der uralten Wacholdersträucher gedeihen noch ein paar einzelne Mastix- und Ginsterbüsche - sonst gibt es nur Sand weit und breit, das ist also artgerechte Haltung unserer Mopeds – griiiiiiiins.
Nach einer Mittagspause in einem bezaubernden Restaurant Sciopadroxiu
fuhren wir durch ein verlassenes Dorf, eine verlassene Mine, die von Stacheldraht und Minenschildern umgeben ist - betreten verboten.
Die Paßstraßen bieten fantastische Ausblicke, riesige Grünflächen, karge Felsen, bunte Büsche. Und dann – fast ein Aufschrei – spalten sich vor uns die Berge und geben den Blick auf das Meer frei und mittendrin trohnt ein riesiger Felsen im Wasser.
Serpentinen führen uns nun an den Strand von Bruggeru. Hohe Wellen und Schaumkronen und über den heisen Sand hüpfen wir in Salzwasser, was für ein Spaß.
Dieser wird aber abrupt unterbrochen durch den Pfiff von Mr. Baywatch. Wegen der gefährlichen Unterströmung am Strand darf man hier nicht weit hinein, naja, egal, unseren Spaß hatten wir ja schon.
Die Rückfahrt zum Campingplatz führte uns dann über leere Gebirgsstrassen, nur das letzte Stück nahmen wir die Autobahn.
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Klaus-Peter ( at ) dombrofsky (.) de ( http://www.facebook.com/dombrofsky )