04. Juni :
Genauso wie 2014 wollten wir auch 2015 wieder mit dem Motorrad und Zelt nach Sardinien, aber diesmal über Korsika.
Aber ein Gruppenmitglied war bereits schon einmal mit dem Motorrad auf Korsika gewesen und dessen Fotoalbum bestärkte uns in dem Entschluss, den Urlaub komplett auf Korsika zu verbringen.
Die Strecke sollte wieder über Livorno und dann mit der Fähre nach Bastia führen und von dort aus gegen den Uhrzeigersinn einmal um die Insel mit Tagestouren vom jeweiligen Zeltplatz ins Landesinnere.
Am 04. Juni trafen wir uns um 7:00 Uhr bei unseren Mitreisenden in Rosenheim.
Schnell noch einen Espresso eingeworfen und dann LOS.
Über die Inntalautobahn ging es direkt nach Livorno bei stellenweise 36°C, wo wir um 18:16 Uhr am Campingplatz Mare e Sole erschöpft und durchgeschwitzt ankamen.
Hierhiess es sogleich Zelt aufbauen, Duschen und der Dehydrierung vorbeugen:
05. Juni :
Gleich nach dem Frühstück hiess es Zelt abbauen und dann ab zur Fähre um noch die Tickets zu kaufen. 2 Personen und 2 Motorräder kosteten 140€, was erheblich billiger gewesen wäre, wenn wir die Tickets Wochen vorher online erstanden hätten.
Das Warten auf die Fähre verkürtzten wir noch mit einem Espresso Doppio oder Cappuccino
Endlich lief die Fähre ein:
Rein in deren Bauch, ab ans Oberdeck und gleich mal die korsische Spezialität Pietra (Kastanienbier) probiert und auf den Beginn des Urlaubs angestossen:
Um 18:30 Uhr liefen wir in den Hafen von Bastia ein. Wir mussten uns etwas beeilen, da wir vor hatten, einen Campingplatz auf der anderen Seite des Monte Secco am Westufer zu erreichen.
Schon die Fahrt über den Sattel liess uns einen ersten Eindruck der Schönheit Korsikas erahnen:
Das Ziel des heutigen Tages war der Campingplatz Stella
nördlich von St. Florent, in der Nähe von Marine de Farinole.
Da wir in der Zwischensaison unterwegs waren, hatten wir den Vorteil, daß die Campingplätze überwiegend schwach belegt waren. In diesem Falle war gar nix los und
wir hatten die freie Auswahl für den Platz, wo wir unsere Zelt aufschlagen wollten.
Der Campingplatz liegt in einer sehr idyllischen Bucht mit dem offenen Meer nach Westen, was grandiose Sonnenuntergänge versprach.
Wir bekamen den Tipp, wenn wir nicht selbst kochen wollten, dann sollten wir am Starnd entlang über die Klippen zu Richard's Pizzeria L'Ambada gehen. Diese Pizzeria war in der Tat umwerfend. Am Strand gelegen mit Blick auf das Meer und unsere Hunger war riesengross.
Zu später Stunde ( es war stockfinster ) wurden wir auf Grund von Vitamin B des Verwalters des Campingplatzes von Richard mit dem Auto zurück zum Campingplatz gefahren.
DAS war ein suuper Tag.
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Klaus-Peter ( at ) dombrofsky (.) de ( http://www.facebook.com/dombrofsky )