5. Tag (Oto - Oto, weil es so schön war):
An diesem Tag beschlossen wir nocheinmal durch den Ordesa-Park zu fahren,
da wir am Vortag soviel gesehen haben, dass wir es gar nicht verarbeiten konnten.
Nach dem Frühstück
rauf auf den Bock und erstmal einen kurzen Abstecher nach San Nicolas de Bujaruelo, einem Refugio am Ende einer Schotterstrasse, welcher von vielen Bergwanderern als Startpunkt genutzt wird.
Danach gings es über die N260 über Ainsa nocheinmal durch die fantastischen Ordesa-Nationalpark.
Am Abend waren wir wieder am Campingplatz in Oto.
6. Tag (Oto - Valle de Hecho):
Nach einer sehr frischen Nacht, machten wir uns nun auf den verlassenen Bahnhof von Canfranc zu besuchen. Diesen hatten wir im Vorfeld schon im Internet als ein Muss ausgesucht, da er sehr malerisch sein solle. Die Anfahrt erfolgte von Oto aus über Biescas, mit einem kurzen Abstecher zum Balneario de Panticosa, einem bedeutenden Wellness-Zentrum dieser Region, dann wieder nach Biescas zurück und einer etwas langweiligen Strecke über die N330 nach Canfranc. Leider war der Bahnof komplett wg. Restaurierungsmassnahmen mit Baugerüsten verhüllt. Aber eine kurze Wanderung über das Gelände lies die frühere Grösse ansatzweise erkennen.
Auf der Rückfahrt in den Süden, machten wir in Villanue eine kurze Pause in einem Strassencafe, um die tägliche Dosis Kaffein unserem Körper zuzuführen. Danach fuhren wir bei Aratores nach Westen von der Hauptstrasse ab und über kleinste Strassen gelangten wir ins Valle de Hecho, wo wir uns dann einen Campingplatz suchten.
Ich weiss gar nicht mehr, ob uns überhaupt ein Auto entgegengekommen ist.
An diesem Abend hatten wir wiederrum genügend Stoff, um den vergangenen Tag an uns vorrüberziehen zu lassen. Der spanische Rotwein half uns dabei ;-)
7. Tag (Valle de Hecho - ATLANTIK)
An diesem Tag wollten wir nun unbedingt den Atlantik erreichen, aber davor stand eine Anfahrt, die ihresgleichen suchtee. Es ging über die NA176 - NA137 - NA140, dann nördlich um Pamplona herum bis zur Küste.
Leider haben wir in dieser Etappe vergessen mehr Fotos zu machen, da wir stellenweise auf Strassen fuhren, bei welchen auf 50km keine einziges gerades Stück dabei war. Ich glaube, an diesem Tag habe ich mehr Kurven erlebt, als in allen Jahren vorher ;-)
Am Abend erreichten wir dann den Atlantik:
Im Sonnenuntergang zeigte sich die Küste uns in den schönsten Farben
Die wilde Horde ist am Ziel
Schnell noch einen Campingplatz gesucht, wobei wir im Ort Itxaspe einen abseitsgelegenen Platz 200m oberhalb des Strandes fanden. Dieser Campingplatz war terassenförmig aufgebaut und an der obersten Terasse war fast niemand, sodass wir dort für 3 Nächte unsere Zelte aufschlugen.
Die beste aller Ehefrauen war beim Anblick völlig aus dem Häusschen.
ein Ausblick, wie aus einem Traum:
Es war schon dunkel bis das letzte Zelt aufgestellt war. Aber nun waren wir am eigentlichen Ziel unserer Reise durch die Pyrenäen angekommen.
8. und 9. Tag (mir bleib'm no do):
Die nächsten 2 Tage verbrachten wir mit Baden, Baden, Baden und einem kleinen bisschen Bier.
Das war Entspannung pur, wir hatten es uns verdient.
Entgegen unserer Erwartung war das Wasser ca. 24°C warm.
Die Steilküste hatte den Vorteil, dass es hier keine Touristen gab. Das Wasser war glasklar und herrlich.
Bei manchen konnte man spüren, wie die Anspannung und der Alltag abfiel ..............
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